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Hochkönig Dienten am Hochkönig - 5652 Österreich |
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Teufelslöchern am Hochkönig
Die Sage der Teufelslöcher - eine Geschichte aus Hintertal
Auf der Höhe der Wetterwand, die zu Hintertal gehört, sind die bekannten Teufelslöcher.Das sind Löcher im Felsgestein, die wie ausgebrannte, geschwärzte Fensteröffnungen ausschauen.
Unten am Boden hat sich der Melcher auf der Pirchalm nicht ungern in der Milch gebadet. Einmal hat er einen ganzen Butterstock in die Wanne getan und sich beim Baden draufgesetzt. Da ist der Teufel gekommen, hat den Melcher mitsamt der Wanne gepackt und ihn droben auf der Felsschneid durch das Loch gerissen. Seitdem ist der Rand des Teufelsloches angebrannt und Reste von der Wanne sind auch dort zu sehen.
Die Sage der Teufelslöcher - eine Geschichte aus Dienten am Hochkönig:
So entstanden die Teufelslöcher
Der Hochkönig war nicht immer so grimmig, unzugänglich und schneebedeckt, wie ihr ihn heute seht. Die Sonne schien wärmer, der Wind blies sanfter da hoch droben und statt des Gletscherfeldes schimmerte eine grüne Alm. Bis ins Dientner Tal hinunter hörte man das Läuten der Kuhglocken.
Aber noch andere Töne drangen herunter von der Bergeshöh: Lustige, dralle Sennerinnen trieben da ihr Wesen. Sie lachten, sangen und feierten bei Tag und Nacht. Von den Sennern ließen sich die feinsten Leckereien und Weine aus Salzburg herbeischaffen - und wie sie sich's erst auf die Salzburger Küche verstanden!
Doch vor lauter Leben in Saus und Braus wurden sie leichtsinnig und frech. Sie pflasterten den Weg mit Käse, badeten sich in Milch und bewarfen einander mit Butter. Den Kühen hingen sie silberne Glocken um den Hals und den Stieren vergoldeten sie die Hörner. Die Leute im Dorf munkelten schon, die da oben hielten es mit dem Gottseibeiuns".
Eines Abends erschien auf der Alm ein alter Mann, bekleidet mit einem grauen Pilgermantel. Er hielt einen Wanderstock in der Hand, den Hut tief ins Gesicht gezogen und bat gar demütig um ein Obdach. Die Sennerinnen aber lachten ihm ins Gesicht und schickten ihn fort.
Am nächsten Tag sammelte sich eine Wolke um den Berg - schwarz und gewaltig. Selbst die ältesten Leute konnten sich nicht erinnern, derartiges je gesehen zu haben. Blitze zuckten um den Gipfel und der ganze Pinzgau bebte unter Donnerschlägen. Über der Alm ergoss sich eine mächtige Flut und erstarrte sogleich zu Eis. Die Teufel aber fuhren schreiend durch die Löcher der Felswand.
Hochkönig der Aufstieg
Der Aufstieg über den Mooshammersteig ist mit Sicherheit die reizvollste Möglichkeit, auf den Hochkönig zu steigen.
Gutes Wetter und Trittsicherheit sind dabei jedoch unerlässlich.
Im Frühsommer können Steigeisen notwendig sein.
Talort & Ausgangspunkt
Talort: Hinterthal, 1020 m.
Ausgangspunkt: Hinterthal, 1020 m.
Route
Bis zur Bertgenhütte verläuft der Pfad unschwierig (2 - 2 1/2 Std.).
Der nächste Abschnitt führt durch ein Schneekar zum Wandfuß.
Ab hier verläuft der Klettersteig gut gesichert und sehr kurzweilig über ein System aus Rinnen und Karen und einigen Bändern zu den Teufelslöchern. Für Trittsichere
eine Genusspartie.
Nach den Teufelslöchern überschreitet man den Grat und überquert den beinahe horizontal verlaufenden Gletscher der Übergossenen Alm.
In weiteren 2 Std. erreicht man das weithin sichtbare Matrashaus.
Endpunkt
Matrashaus, 2941 m.
Abstieg - wie Aufstieg.
Hütten
Das Matrashaus.
Matrashaus, 2941 m
Österreichischer Touristenclub (ÖTK)
Geöffnet ab Mitte Juni bis Mitte Oktober, 99 Lager, 12 Zimmerlager.
Kontakt:
Tel. Hütte: 0043/6467/7566
Tel. Tal: 0049/8652/61430